Thermografie Drohne
Wärmeverluste und technische Auffälligkeiten aus der Luft erkennen — schnell, sicher, nachvollziehbar.
Unsichtbares sichtbar — und damit steuerbar.
Strukturierte Wärmebild-Aufnahmen machen energetische und technische Auffälligkeiten früh erkennbar und erlauben eine klare Priorisierung der nächsten Prüfschritte.





Photovoltaik — dort, wo Thermografie den größten Mehrwert liefert
Groß angelegte Solaranlagen haben tausende Module und lange Reihen gleich drehender Strings. Hier zahlt Luftbild-Thermografie — weil wir die Fläche zügig, sicher vom Boden aus und mit reproduzierbarer Datenlage abdecken.
Aus der Luft lassen sich Temperaturmuster quer über das Array erkennen: Zellen- und Modulanomalien zeigen sich oft als lokale Aufheizungen, String-Bilder werden ungewöhnliche Muster oder Verlustflächen sichtbar — bei Bedarf geografisch zurück zum Rack, zum Tracker oder zur DC-Sammelschiene gedacht.
Der Einsatz verschlankt Routine und Eskalationspfad: Screening vor der Saison oder nach Reklamationsauffälligkeit, Überwachung nach Sturm oder Hagel sowie die Vorbereitung gezielter Nachprüfung am Boden. Sie priorisieren, wo Techniker und Teleskopstangen wirklich ansetzen sollten.
Wir liefern keine vereinfachte „Ampel ohne Kontext“. Die Auswertung ordnet Hinweise strukturiert in Ihre Prozesse ein — etwa Wartung, Asset-Management oder Garantie — und macht dokumentierbar, was wann vorlag. Verbindliche technische Bewertungen obliegen je nach Vereinbarung den zuständigen Fachpartnern oder Herstellern.
Flächigkeit und Tempo.
Park- oder Dacharrays in einem Lauf strukturiert erfassen — ohne zeilenweise Vollbegehung oder langsame Rasterung vom Boden.
Kernfragen im Blick.
Hotspots, String-Muster und typische Bypass-Diode-Manifestationen, Teilstring-Verhalten und Verschmutzungs- oder Schneeschatten können zeitnah sichtbar werden — Auflösung und Messfenster planen wir nach Normlage und Auftragsziel.
Nachvollziehbare Dokumentation.
Kartenbezug, Reihenbezug oder Freitext-Anmerkungen — damit operative Teams ohne Zusatz-Rätselraten entscheiden können.
Fünf Schritte zu belastbaren Wärmedaten.
Strukturierte Planung ist Voraussetzung für aussagekräftige Ergebnisse.
- 01
Zielbild.
Prüffragen klären: Energieverlust, Wartung, technische Auffälligkeit, Kombination.
- 02
Messfenster.
Bedingungen abstimmen — thermischer Kontrast entscheidet über Aussagekraft.
- 03
Datenerfassung.
Systematische Erfassung definierter Bereiche — Qualität vor Masse.
- 04
Auswertung.
Auffällige Zonen strukturiert bewertet und praxisnah eingeordnet.
- 05
Übergabe.
Dokumentierte Auswertung mit Priorisierung und Handlungshinweisen.
Wo Thermografie das Unsichtbare erkennen lässt.
Vier typische Einsatzfelder mit hohem wirtschaftlichen Nutzen.

Photovoltaikanlagen.
Großflächige PV-Anlagen auf Dächern und im Freiland per Drohne thermografieren: Hotspots, String-Auffälligkeiten und Zonen mit erhöhtem Ertragsrisiko werden lagegenau dokumentiert — als Basis für planbare Wartung, Garantie- und Reklamationsfälle sowie investitive Entscheidungen.

Gebäudehülle.
Dach- und Fassadenzonen auf energetische Auffälligkeiten prüfen, Sanierung priorisieren.

Technische Anlagen.
Hotspots an Industrie- und Gewerbeobjekten früh erkennen, vorbeugende Instandhaltung stärken.

Wartungsplanung.
Thermische Hinweise regelmäßig in die Strategie integrieren, Budget gezielter steuern.
Wärmebild mit Kontext — nicht nur Bilder.
Von der zielorientierten Planung bis zur priorisierten Ergebnisübergabe.
Unsere Basisleistung
- Einsatzplanung — Objekt, Fragestellung, Messfenster — vor dem Flug abgestimmt.
- Wärmebildflug — Systematische Erfassung auch schwer zugänglicher Bereiche.
- Auswertung — Auffällige Zonen dokumentiert und praxisnah bewertet.
- Übergabe — Ergebnis mit Priorisierung — Ausgangspunkt für Folgeprüfungen.
Kombi-Flug und Monitoring
Ergänzungen für höhere Aussagekraft und kontinuierliches Tracking.
- Kombination mit visueller Dachinspektion (gleicher Termin)
- Wiederkehrende Messungen mit konstanten Parametern
- Vergleichsbericht Vorher/Nachher bei Sanierung
Transparente Messbedingungen, nachvollziehbare Auswertung.
Klar dokumentiertes Vorgehen für belastbare Interpretation.
- Dokumentation
- Messbedingungen, Zielbereiche, Auswertungslogik
- Kombinierbar
- Dachinspektion, Vermessung, Orthofoto
- Sicherheit
- Keine Begehung in exponierten Bereichen nötig
Vor der Anfrage.
Eignet sich Thermografie für Photovoltaikanlagen?
Ja. Luftgestütztes Wärmebild hilft, modulbezogene und stringbezogene Ausfälle sichtbar zu machen — etwa Hotspots oder Auffälligkeiten im Reihenbetrieb — und große Arrays effizient flächig zu beurteilen. Die Bewertung ordnen wir strukturiert in Ihrem Wartungs- oder Reklamationskontext ein.
Was macht Thermografie per Drohne sichtbar?
Temperaturunterschiede, die auf energetische oder technische Auffälligkeiten hinweisen — z. B. Wärmeverluste an Gebäuden oder untypische Wärmezonen an Anlagen.
Wann sind die Bedingungen besonders geeignet?
Abhängig von Objekt und Fragestellung. Entscheidend ist ausreichender thermischer Kontrast — oft früh morgens oder in der Heizperiode.
Ersetzt Thermografie ein bautechnisches Gutachten?
Nein. Thermografie liefert Hinweise und Prioritäten. Verbindliche Diagnosen erfolgen durch entsprechend qualifizierte Fachstellen.
Können Dach und Fassade kombiniert geprüft werden?
Ja. In vielen Projekten ist die Gesamtbetrachtung sinnvoll, weil Auffälligkeiten erst im Kontext eindeutig priorisierbar sind.
Wie werden auffällige Bereiche dokumentiert?
Strukturiert aufbereitet mit Handlungshinweisen — als klare Entscheidungsgrundlage für Wartung, Instandhaltung und Folgeprüfungen.
Für welche Objektarten eignet sich der Einsatz?
Gewerbeobjekte, Industrieanlagen, Photovoltaik-Freiland- und Dacharrays, Verwaltungsgebäude, Immobilienportfolios und weitere Objekte mit Relevanz für Energieeffizienz und Betriebssicherheit.
Wärmeprobleme früh erkennen und gezielt handeln.
Wir zeigen, welche Prüfstrategie für Ihr Objekt sinnvoll ist.